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Selbst besiegt...

Dieses Wochenende hatten wir den SV Chemie Zwickau zum Rückspiel in Lichtenstein zu Gast. Da wir uns beim Hinspiel 23:17 geschlagen geben mussten, wollten wir das wieder gut machen und die zwei Punkte nach Hause holen. 
 
Die ersten fünf Minuten verliefen ausgeglichen (2:2), dann konnte sich Chemie zum ersten Mal mit 2:5 ein kleines Polster verschaffen. Davon ließen wir uns aber nicht beirren und waren bestrebt, Chemie nicht davon ziehen zu lassen. Über die Stationen 3:6, 5:8 und 8:9 kamen wir bis zur 22. Minute zum Anschlusstreffer, sodass der Trainer der Gastmannschaft kurze Zeit später eine Auszeit nahm. Das schien Chemie gut zu tun - in den restlichen Minuten der ersten Halbzeit fand auf unserer Seite kein Spiel mehr statt, während Chemie munter Tore schoss. Dabei waren es nicht unbedingt spielerischer Witz auf Seiten Zwickaus sondern vielmehr unsere mangelnde Konsequenz und eine gewisse Trägheit in der Abwehr sowie unsere Unkonzentriertheit im Angriff, was uns das Leben schwer machte. Die Seitwärtsbewegung in der Abwehr war viel zu langsam, wodurch es Chemie nicht schwer hatte immer wieder zum Torwurf zu kommen oder einen 7 Meter raus zu holen. Allein in den letzten fünf Minuten gab es 3 Siebenmeter für die gegnerische Mannschaft. Im Angriff zeigten wir keinerlei Zug zum Tor und schenkten mit unseren Fehlabspielen Chemie den Ball. Auch eine Auszeit unsererseits brachte nicht den gewünschten Erfolg, sodass wir mit einem deutlichen Rückstand bei 8:16 in die Pause gingen. 
 
Dieses Ergebnis wollten wir natürlich so nicht stehen lassen, trotzdem erwischte Chemie den besseren Start und konnte sich direkt mit zwei Toren auf 8:18 absetzen. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich unsere Abwehr und unser Angriff wieder etwas. Wir konnten einige Angriffe Chemies unterbinden und kamen vorn wiederum zum Torerfolg, sodass wir in der 47. Minute zum 15:20 aufschließen konnten. Theoretisch war also noch nichts verloren und wir hatten die Hoffnung hier vielleicht doch noch etwas drehen zu können. Allerdings kam Chemie gerade in dieser Phase wieder zu einfachen Toren, da wir in der Abwehr erneut nicht konsequent genug rutschten und zugriffen. Im Angriff kamen wir zwar durchaus weiter zum Torerfolg, konnten aber den Rückstand von fünf Toren nicht dezimieren. Stattdessen konnte Chemie-Spielerinnen ihren Vorsprung wieder ausbauen und sich mit 8 Toren absetzen, sodass wir auch mit Susies Treffer zum 20:27 in den letzten 20 Sekunden lediglich Ergebniskosmetik betreiben konnten. 
 
Nun gilt es, die Problemfelder anzugehen um die Fehler im nächsten Spiel nicht zu wiederholennicht zu wiederholen. Am 06.04. geht es nun zum Rückspiel nach Beierfeld, Anwurf ist 17.00 Uhr.

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Der erste Versuch, in Lichtenstein Handball zu spielen, wurde bereits 1924 gemacht, nachdem 1917 das Feldhandballspiel in Deutschland entwickelt worden war. Otto Hergert brachte es mit nach Lichtenstein, nachdem er....mehr

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