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SG Lichtenstein-OSV gegen TSV Penig

Kopf an Kopf mit Zug zum Tor

Am gestrigen Samstag, 09.03.2019, begrüßten die Damen der SG ihre Gäste aus Penig zum Rückrundenspiel. Das Ziel des Tages lautete wie immer, “Alles auf Sieg!”, und dieses Mal sollte es wieder so sein. Nach einem Spiel auf Augenhöhe über den Verlauf der ersten Halbzeit setze sich die Heimmannschaft in der zweiten Halbzeit kontinuierlich ab und rettete ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff (26:20).

Im Gegensatz zu den vergangenen Spielen besetzte die SG ihre Bank mit fast allem, was der Kader hergibt und das Protokoll zulässt. Damit boten sich für das Spiel optimale Voraussetzungen. Wechsel waren möglich, taktisch konnte interveniert werden und die Motivation stimmte. Allein der Ausfall einer Torhüterin bereitete etwas Grund zur Sorge, sollte jedoch unbegründet bleiben, da Anja über das komplette Spiel parierte und bis zuletzt ohne Blessuren durchhielt.

Beide Teams schenkten sich nichts in der ersten Halbzeit. Spielerisch fanden die Mannschaften schwer in die Partie, nutzen dafür einfache Angriffe, um zum Ziel zu gelangen. Dabei stand die Abwehr der SG anfangs unsicher und musste immer wieder Würfe von hinten kassieren, da der Kreis nicht ordentlich übergeben wurde und die Schnelligkeit beim Umsetzen fehlte, um die Angriffsspielerin rechtzeitig anzunehmen. Mit der Aufforderung mehr zu sprechen, den Kreis besser zu decken und das gespielte Abwehrsystem konsequenter auszuführen, gelang es dann zunehmend das Spiel der Gegnerinnen zu unterbrechen bzw. die Würfe durch Blockarbeit zu vereiteln. Besonders zum Ende der zweiten Halbzeit stellten die heimischen Frauen ihre Gäste damit vor eine deutliche Herausforderung.

Fast schon spektakulär ging die erste Halbzeit mit einem deutlichen Zeichen zu Ende: zwei Sekunden vor Schluss verwandelte die Mittespielerin Susie Pade einen Traumpass von der Torfrau und das Team ging mit einem Tor Vorsprung (14:13) in die Halbzeitpause.Diese stellte objektiv heraus, dass die letzten 30 Minuten mehr Standhandball darstellten als das, was die SG grundlegend zu bieten hat: Spielfluss, Spritzigkeit, Nutzen von Gelegenheiten. Damit war das Ziel klar, weiter auf Sieg, doch mit deutlich mehr Bewegung und Mobilität.

Das Team fand sich dieses Mal gut in die zweite Hälfte und hatte nicht seine bekannten “zehn Minuten”. Zwar war das erste Drittel immer noch nicht das, was es hätte sein können, doch den Vorsprung gab man nicht mehr her (17:14).Ab der 38. Minute wurde die Luft für die Peniger zunehmend dünner. Mit sieben Treffern in Folge und dem scheinbar zugemauerten heimischen Kasten erzielte man einen Zwischenstand von 23:14.
Damit gaben sich die Gegnerinnen jedoch nicht geschlagen, sondern boten weiterhin Gegenwehr, die die SG durchaus noch einmal ins Schwitzen brachte. Zum Glück reichte dieses Mal der solide erarbeitete Vorsprung um den Gegner auf sicherem Abstand zu halten und konnte bis zum Endergebnis von 26:20 ausgebaut werden!

Mit einem guten Spiel verdiente sich die SG damit zwei Punkte und ist bestrebt weitere in den kommenden Spielen zu sammeln. Die nächste Möglichkeit hierfür bietet das verlegte Spiel gegen Langhessen/Crimmitschau am Sonntag, 17.03.2019.

Es spielten: Anja (Tor), Denise, Jule (2), Susi (1), Susie (5), Bea (1/1), Jana (5), Steff (2), Stefanie, Tanja (1), Antje (2), Lisa (3), Janin (2), Reni (1).

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Der erste Versuch, in Lichtenstein Handball zu spielen, wurde bereits 1924 gemacht, nachdem 1917 das Feldhandballspiel in Deutschland entwickelt worden war. Otto Hergert brachte es mit nach Lichtenstein, nachdem er....mehr

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