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Enttäuschendes Spiel

Am 20.01.2018 empfangen die Damen der SG Lichtenstein/Oberlungwitz I den Tabellenersten Zwönitzer HSV 1928 in Oberlungwitz. Mit denkbar schlechten Voraussetzungen ging die SG in das Spiel. Zu der sowieso sehr angespannten personellen Situation sind noch zwei weitere Stammspielerinnen verletzt ausgeschieden, so dass man sich wieder einmal auf die Hilfe der zweiten Mannschaft verlassen musste.
Das Spiel begann für die Heimmannschaft 5 Minuten später. Man wirkte nicht anwesend und ließ zu viele einfache Tore zu. Kein Zugriff in der Abwehr und keine Ideen im Angriff auf der Seite der SG waren die Erfolgsgaranten für die Zwönitzerinnen. Man hatte beinah den Eindruck, dass man das Spiel schon vor Anpfiff verloren hatte. Doch auch die Zwönitzer füllten ihre Mannschaft mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft auf, die schon zuvor gegen die zweite Mannschaft der SG Lichtenstein/Oberlungwitz gespielt hatten. Es hätte also eigentlich ein offenes Spiel sein können. Dies zeigte man zwischenzeitlich auch wieder, als man sich für 15 Minuten einen engen Schlagabtausch lieferte, in der sich der Abstand von 5 Toren nicht vergrößerte. Doch kurz vor Ende der ersten Halbzeit kassierte man durch eigene Fehlabspiele zu einfache Gegentore in der ersten oder zweiten Welle.
Zur Halbzeit hatte man bereits einen 8 Tore Rückstand und ließ die Köpfe ziemlich hängen. Dieses eigentlich total untypische Verhalten wollten die Trainer aufbrechen und die Mädels der SG noch einmal mehr motivieren.
Der Start in die zweite Halbzeit war besser. Man spielte mehr zusammen und agierte auch in der Abwehr aktiver. Mit Engagement kreierten die Frauen schöne Torchancen und nutzen diese auch. Gerade über die Kreisläuferin Melanie Ontyd kam man zu einigen Abschlüssen oder Siebenmetern. Besonders beachtlich war jedoch die Leistung der drei Frauen aus der zweiten Mannschaft. Mit teilweise bis zu 120 Minuten Spielzeit, wie bei Beatrice Reichel, kann man ihr Engagement gar nicht genug wertschätzen. DANKESCHÖN! Doch gerade in Situationen, in denen man den letzten Willen braucht, um das Glück, den Abpraller zu bekommen oder die schwierige Torchance zu nutzen, zu provozieren, konnten die Damen der SG sich nicht durchsetzen. So geht das Spiel aus Sicht der SG Lichtenstein/Oberlungwitz 19:34 verloren.

Ein besonderer Dank geht auch an die zahlreich erschienenen Fans vom C- Block. Das Schlagzeug gefällt uns 😉

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Der erste Versuch, in Lichtenstein Handball zu spielen, wurde bereits 1924 gemacht, nachdem 1917 das Feldhandballspiel in Deutschland entwickelt worden war. Otto Hergert brachte es mit nach Lichtenstein, nachdem er....mehr

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