Unser Spielberichte

Viel Spaß beim Stöbern.

Mit dem Zweiten sieht man besser?

Beflügelt von unserem Sieg letzte Woche, wollten wir an dieser Leistung anknüpfen.
Einen kleinen Schreck bekamen wir aber bereits beim warmwerfen von Anja, als sie den Ball ans Auge bekam und danach leichte Sehprobleme hatte. Aber getreu dem Motto "Nur die Harten kommen in den Garten" ging es für sie trotzdem weiter.
 
Wir starteten auch ganz gut ins Spiel und gingen schnell mit 2:0 in Führung. Die Abwehr wackelte diesmal zwar von Beginn an, aber der Gegner musste sich ja auch erstmal auf unsere Deckungsform einstellen, sodass wir die gegnerischen Angriffe immer wieder stören und unterbinden konnten. Im Angriff gelangen uns durch Konter, Einzelaktionen und auch Spielzüge Akzente zu setzen. Das Resultat war eine 6:2 Führung nach gut 15 Minuten Spielzeit.
Dann aber kam – warum auch immer - ein Bruch in unser Spiel und das baute den Gegner auf. Mittlerweile gelang es Rottluff immer öfter mit Einzelktionen durch zu stossen oder ihre Kreisläuferin anzuspielen und so zum Torwurf zu gelangen. Die Deckung passte jetzt überhaupt nicht mehr. Es wurde nicht ordentlich nachgerückt, nicht konsequent zugefasst und nicht beherzt genug um den Ball gekämpft. Auch im Angriff machte sich ein Tief deutlich bemerkbar und es schien, als würden wir – solidarisch mit Anja – auch nur noch auf einem Auge sehen... Viel zu oft und viel zu leicht wurde der Ball durch schlechte Zuspiele und überhastete Torwürfe verloren. Auch die zu unseren Gunsten gegeben 7m verschenkten wir und konnten den Ball nicht im Tor unterbringen. Rottluff nutzte unsere Schwächephase und konnte bis zur Halbzeit auf 10:8 verkürzen.
 
Wie in der Pause vom Trainer gefordert, wollten wir in der gesamten (!) zweiten Halbzeit zeigen, dass die zwei Punkte bei uns bleiben sollen. Also legten wir los. Die Abwehr stand deutlich sicherer, es wurde geredet, sich gegenseitig unterstützt und gekämpft. Vorn machten wir endlich unser zweites Auge wieder auf und trafen das Tor. Rottluff wiederum gelang in den ersten Minuten nur ein einziges Tor und beim Stand von 13:9 legten wir dann einen 7:0 Lauf hin. So leuchtete in der 46. Minute ein 20:9 auf der Anzeigetafel und die Vorentscheidung war so gut wie gefallen. Da machte es auch nichts, dass Anja bei Konterläufen unsere Entfernung mit einem Auge irgendwie nicht so richtig einschätzte und die Pässe ein klitzekleines bisschen zu weit auflegte. Anja – wir wissen, dass du das beim nächsten mal wieder klasse machen wirst und zur Vorsicht trainieren wir einfach noch ein bisschen unsere Schnelligkeit :-D
In der Auszeit beschwor uns unser Trainer dann aber auch, in unserer Konzentration nicht nach zu lassen und den Gegner damit erneut aufzubauen. Daran hielten wir uns, ließen nur noch ein Tor zu und gewannen am Ende verdient, wenn auch nicht immer schön, mit 27:10.
 
Wenn wir die Leistung der zweiten Halbzeit schon von Beginn an konsequent gezeigt und durchgezogen hätten, wäre der Sieg deutlich höher ausgefallen. Es gilt weiterhin diese Schwächephasen zu analysieren und einzustellen. Auch die Siebenmeterquote muss deutlich besser werden. Von acht gegebene haben wir gerade mal zwei verwandeln können.
 
Am kommenden Samstag, den 18.11.2017, müssen wir dann auswärts gegen den TSV Fortschritt Mittweida ran. Anpfiff ist 18 Uhr.
 
Es spielten: Anja (Tor), Tanja (1),  Lena, Susie P. (2), Bea (2/1). Susi (1), Anne (2), Resi (4), Jule (4), Maria (5/1), Jana (4)
 

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Der erste Versuch, in Lichtenstein Handball zu spielen, wurde bereits 1924 gemacht, nachdem 1917 das Feldhandballspiel in Deutschland entwickelt worden war. Otto Hergert brachte es mit nach Lichtenstein, nachdem er....mehr

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